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Wegemarkierung im Schwarzwald

Haben Sie die Raute am rechten Fleck? Das Symbol des Schwarzwaldvereins ist die Raute, mit der wir die Wanderwege im Schwarzwald markieren.

Die "Raute am rechten Fleck" zu haben, heißt für uns, sich die Sache des Schwarzwaldvereins zur Herzensangelegenheit zu machen und die Ziele - die Markierung und Pflege der Wanderwege, das Wandern im Schwarzwald, den Schutz von Landschaft und Natur und die Bewahrung heimatlicher Kultur - zu unterstützen.

Als Mitglied ermöglichen Sie mit Ihrem Beitrag das ehrenamtliche Engagement des Schwarzwaldvereins.

MACHEN SIE MIT - WANDERN SIE MIT!

 

 

Bedeutung der Rauten auf einen Blick

Das Wegenetz im Schwarzwald unterteilt sich in drei Wegekategorien, die jeweils mit unterschiedlichen Zeichen markiert sind: 

 

1. Fernwanderwege z.B. Westweg, Mittelweg oder Querweg Freiburg-Bodensee, sind durchgängig mit einem eigenen Zeichen markiert. Beispiele:

Westweg
Ostweg
Querweg Freiburg-Bodensee
(rote Raute)
(rot-schwarze Raute)
(rot-weiße Raute
auf gelbem Grund)

2. Regionale Wanderwege ergänzen das Netz der Fernwanderwege, sie verbinden bekannte Orte und Landschaften. Regionale Wanderwege sind durch die blaue Raute gekennzeichnet.
 
3. Örtliche Wanderwege binden örtliche Wanderziele und Ausgangspunkte in das Wanderwegenetz ein. Sie sind mit der gelben Raute markiert.

 

Das Markierungszeichen leitet den Wanderer sicher von einem Wegweiser zum nächsten. Jede Wegstrecke wird mit einem einheitlichen Zeichen markiert. Ein unverzichtbares Instrument zur Planung und Durchführung von Wanderungen sind die Wanderkarten des Schwarzwaldvereins, auf denen alle Schilder verzeichnet sind.

Einheitliche Wegemarkierung im Schwarzwald

Von der Idee zur Realisierung

Erstmals anlässlich der 130. Hauptversammlung im Jahr 1999 in Gernsbach wurde von der Delegiertenversammlung die Umstrukturierung der Wegemarkierung angekündigt. Das Pilotprojekt sollte im Südschwarzwald gestartet werden. Dafür wurde dann später der Hotzenwald ausgewählt. Dort wurde festgelegt, dass der Schwarzwald mit insgesamt 450 Wegweiserstandorte mit 1.500 Wegweisern ausgestattet werden soll. In der Zeitschrift 2/2000 meldet der Schwarzwaldverein das Modellprojekt Hotzenwald als abgeschlossen.


450 Pfosten wurden einbetoniert, 1.450 Wegweiserblätter montiert. 3.000 Stunden wurden von den Mitgliedern aufgewendet, 600 km Wanderwege neu markiert und von den alten Wanderzeichen befreit. Wegweiser sollen überall dort stehen, wo sich markierte Wanderwege treffen. Außerdem finden die Wanderer die Wegweiser an zentralen Punkten, wie Bahnhöfen, Bushaltestellen oder Ortszentren. Die örtlichen Wanderwege, die das Hauptwanderwegenetz ergänzen, werden mit der gelben Raute markiert. Auf den Wegweisern findet der Wanderer unter den Zielangaben auch sein Etappenziel und kann sich so unmissverständlich in der Landschaft orientieren. Die Wanderkarte, in der die Ziele verzeichnet sind, benötigt er nur noch zur Planung oder zur Grob-orientierung, aber nicht mehr um den richtigen Weg zu finden. Die Information auf den Wegweisern ist umso wichtiger, da es künftig für jeden Weg nur noch das gelbe Markierungs-zeichen – abgesehen von den Hauptwanderwegen des Schwarzwaldvereins, auf diesen ist das jeweilige Zeichen des Hauptwanderweges zu sehen – keine als solche markierten Rund- oder Ziel-wanderungen mehr geben wird.


Die wichtigste Veränderung gegenüber den bisherigen Schildern ist die Spitze des Wegweisers, die grundsätzlich in die Richtung des Wanderweges zeigt. Der Weg-weiser ist grundsächlich zweigeteilt. In der Mitte das Standortfeld, in dem sich neben Standort-namen und der Meereshöhe auch das gelbe Wanderzeichen befindet, bei Hauptwanderwegen das jeweilige Zeichen des Hauptwanderweges. Im Zielfeld, rechts oder links des Wegweisers, stehen pro Wegweiser vier Ziele mit den zugehörigen Entfernungsangaben in Kilometern. Bushaltestellen, Bahnhof, Aussichtspunkt oder Einkehrmöglichkeiten ergänzen die Zielinformation. die Schilder sind auf einbetonierten Hartaluminiumpfosten montiert. Der Wanderer kann mit einem Blick erfassen, wie viele Ziele er in der entsprechenden Richtung erreichen kann. Er braucht an einer Kreuzung nicht mehr rundherum von Baum zu Baum laufen, um zu wissen, in welcher Richtung er weiter wandern muss. Die Zugangswege zu einen Hauptwander-weg zeigen wie in der Vergangenheit die blaue Raute. Die Ortsgruppe Lahr des Schwarzwaldvereins hat mit der neuen Ausschilderung im 2. Halbjahr 2003 begonnen und diese zwischenzeitlich abgeschlossen.


Für die Aufstellung der Schilder waren der frühere 2. Vorsitzende der Ortsgruppe Lahr, Klaus Mainardt und der Wegewart Karl-Heinz Strauß verantwortlich. Es wurden 66 Pfosten mit Wegweisern aufgestellt, dafür wurden 400 Stunden aufgewendet. Über die Arbeit der Wegewarte Der Schwarzwaldverein unterhält im ganzen Schwarzwald 23.000 km Wanderwege. Eine stattliche Zahl, welche durch die Tatsache, dass der größte Teil diese Wege durch seine Wegewarte in ehrenamtlicher Tätigkeit unterhalten und ausgeschildert wird, noch größere Bedeutung erlangt. Diese Männer stehen oft nicht im Rampenlicht der Öffentlichkeit, leisten aber für diese eine Arbeit, die von vielen Wanderern wie selbstverständlich angenommen wird.


Es sind nicht wenige Wanderer, welche glauben, die Ausschilderung werde von den Gemeinden vorgenommen. Freilich, es gibt etliche Rundwanderwege, die hauptsächlich von den Fremdenverkehrs-Gemeinden unterhalten und ausgeschildert werden. Verlangt schon das Anbringen von Schildern und Wegzeichen harte Knochenarbeit, besonders heutzutage, wo diese Zeichen fast nur noch mit Hilfe einer Leiter angebracht werden können, um das mutwillige Zerstören oder Mitnahme als „Souvenir“ zu verhindern. Mussten bis vor wenigen Jahren die Werkzeuge mühsam getragen, oder mit Handkarren zu den Einsatzorten gebracht werden, so ist dies heute zum Teil mit dem Auto möglich; eine wesentliche Erleichterung. Dafür ist eine gute Zusammenarbeit mit den Forstbetrieben und Waldbesitzern erforderlich. Freilich können diese Arbeiten nicht allein von den verantwortlichen Wegewarten bewältigt werden; es bedarf immer wieder der tatkräftigen


Mithilfe vieler Helfer aus der Ortsgruppe, sei es durch zur Verfügungstellen von Fahrdiensten mit ihren Autos oder ihrer aktiven Mitarbeit. Die so romantischen Fußpfade durch unsere Wälder sind in den letzten Jahren Sorgenkinder der Wegewarte geworden, weil sie durch vermehrte Holzfällerarbeiten sehr beschädigt wurden. Deshalb sind immer wieder Kontrollgänge nötig, um Schäden festzustellen und zu beheben. Die Ortsgruppe Lahr hat 211,5 Kilometer Wanderwege zu betreuen, welche ihr vom Hauptverein zugewiesen wurden.

Weitere Informationen:

Pflege der Wanderwege rund um Lahr

Wir kümmern uns um den Erhalt unserer herrlichen Wanderwege

 

- Markierung der Wanderwege

- Freihalten der Wanderwege

- Reinigen der Wegemarkierungen

- Ersetzen von Wegemarkierungen

- Pflege von 212km Wanderwegen

 

 
 
 
 
 
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